Wie funktioniert eigentlich … die Wettervorhersage?!
Da will man was unternehmen, schaut ständig in den Wetterbericht, und dann stimmt’s am Ende doch nicht. Warum ist eine Vorhersage so schwer?

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Da will man was unternehmen, schaut ständig in den Wetterbericht, und dann stimmt’s am Ende doch nicht. Waren nicht zehn Grad plus angesagt? Stattdessen Schneesturm und minus zwei! Auf nichts ist mehr Verlass, aber warum ist das eigentlich so schwer?
Vielleicht kennst du diesen alten Spruch: Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt, wie es ist. Und auch wenn Meteorologen, die Wetterkundler, heute mehr wissen und können als früher, ist der Wetterbericht oft eine einzige Frechheit: Auch im Sommer regnet es oft wie aus Eimern, obwohl der Wettermann im Fernsehen am Tag vorher strahlenden Sonnenschein angekündigt hat.
Mathe, Mathe und Computer
Eigentlich sind Wettervorhersagen nichts anderes als Berechnungen von Wahrscheinlichkeiten. Dafür messen die Wetterkundler an unzähligen Wetterstationen Werte wie Temperatur, Luftdruck und Windgeschwindigkeit und noch viele mehr. Aus dem Weltall bekommen sie weitere Infos: Von Satelliten aus werden die Wolken auf der Erde gefilmt. Alle Daten wandern in den Computer, und der berechnet mit einer speziellen Software ständig neue Vorhersagen.
Mach dir mal den Spaß und surf im Web auf wetter.com, wetter.de, wetter.net, wetter.info oder donnerwetter.de. Oft unterscheiden sich die Prognosen total voneinander. Manche kündigen Wärme an, andere Kälte, Regen, Schnee oder Sonne. Und das ändert sich oft im Stundentakt.
Achtung: Der Wind dreht!
Das liegt daran, das Wetter ziemlich kompliziert ist und von so vielen Dingen abhängt, dass selbst Experten und Computer oft völlig danebenliegen. So kann es zum Beispiel sein, dass der Wind plötzlich über dem Meer dreht und die warme Luft und die Regenwolken abdrehen. Sie ziehen nicht zu uns, sondern nach Spanien. Oder zwischen zwei Tiefdruckgebieten (das sind Gebiete mit niedrigem Luftdruck, wo es regnet) ist noch so viel Platz, dass plötzlich eiskalte Luft vom Nordpol zu uns strömt. Im Dezember ist das ein paar Mal passiert. Das Wetter weiter als drei bis fünf Tage im Voraus vorherzusagen, ist deswegen ein reines Lottospiel.
Meistens passt die Vorhersage also gerade mal für den nächsten Tag. Und wenn du ganz sicher gehen willst, guck einfach aus dem Fenster… Du willst mehr darüber wissen, wie Meteorologie funktioniert? Dann schau mal beim Deutschen Wetterdienst rein.



