Augenringe, Spliss und Co. – So bekommst du die Symptome in den Griff

Du bist genervt von brüchigen Nägeln, splissigen Haaren oder möchtest deine Augenringe loswerden? Sichtbare Veränderungen von Haut, Nägeln oder Haaren, können nicht nur beim Blick in den Spiegel stören, sondern auch auf wichtige Bedürfnisse des Körpers hindeuten. Hier erfährst du, woher die verschiedenen Symptome kommen und wann man etwas dagegen unternehmen sollte.

Brüchige Fingernägel

Brüchige Fingernägel

Mit brüchigen Nägeln ist nicht unbedingt gemeint, dass der Nagel einreißt oder abbricht. Vielmehr handelt es sich um ein Splittern des Nagels, bei dem zwei verschiedene Formen unterschieden werden: Wenn die Nägel der Länge nach splittern, nennt man das Onychorrhexis. Splittern sie quer und lösen sich schichtweise vom Rand, spricht man von Onychoschisis.

Brüchige Nägel können verschiedene Ursachen haben. Die Nägel werden zum Beispiel durch Putzmittel, Seifen oder lösungsmittelhaltige Nagellackentferner angegriffen. Auch künstliche Fingernägel schädigen sie, machen die Nägel weich und lassen sich brüchig werden.

Splitternde oder brüchige Nägel sollte man möglichst kurz feilen und nicht schneiden. Dabei ist es wichtig, Nagelhaut und Nagelbett nicht zu verletzen, denn auch das kann brüchige Nägel begünstigen. Auch auf Nagellack sollte man bei brüchigen Nägeln vorübergehend verzichten oder nur spezielle Pflegelacke benutzen. Zum Schutz beanspruchter Nägel eignet sich zum Beispiel eine Pflege aus natürlichen Ölen, wie reinem Mandel- oder Olivenöl. Eine regelmäßige Pflege ist im Winter besonders wichtig, da die Nägel durch äußere Einflüsse, wie kalte Temperaturen oder trockene Heizungsluft, strapaziert werden.

Wenn sich der Nagel dunkel färbt und sich trockene, splitternde Stellen bilden, kann Nagelpilz die Ursache sein. Dann sollte man sich Rat in der Apotheke oder bei einem Arzt suchen. Bei anhaltend brüchigen Nägeln kann außerdem ein Vitamin-, Eisen- oder Zinkmangel vorliegen. Ein Arzt kann dies gegebenenfalls mit einem Bluttest abklären.

Augenringe

Augenringe

Bei den meisten Menschen zeigen sich Augenringe, wenn sie müde, erschöpft oder gestresst sind. Augenringe werden sichtbar, wenn Blutgefäße durch die Haut scheinen, die rund um das Auge besonders dünn ist. Je geringer der Sauerstoffgehalt, desto dunkler wirkt das Blut. Da das Auge von einem kreisförmigen Muskel umgeben wird, tritt die dunkle Färbung unter dem Auge ebenfalls kreisförmig auf.

Die Durchblutung lässt sich zum Beispiel durch Sport fördern. Auch ein gesunder Lebensstil, ausreichend Schlaf und Flüssigkeit können dabei helfen Augenringe zu vermeiden. Auf Zigaretten und Alkohol sollte man hingegen lieber verzichten. In großen Mengen senken sie nicht nur den Sauerstoffgehalt im Blut, sondern lassen die Haut auch schneller altern, wodurch Augenringe stärker zum Vorschein kommen können.

Augenringe können jedoch auch genetisch bedingt sein. Sie treten dann nicht nur kurzfristig zum Vorschein, sondern sind immer zu sehen und können nicht durch Lebensgewohnheiten beeinflusst werden. Man spricht bei den dunklen Stellen unter den Augen auch von einer Hyperpigmentierung. Warum manche Menschen stärker zu Augenringen neigen als andere ist bisher nicht eindeutig nachgewiesen.

Nach Nächten mit wenig Schlaf sind Augenringe nichts Ungewöhnliches, aber auch sonst haben sie nur selten ernste Ursachen. Wenn die Augenringe jedoch plötzlich auftreten und nicht mehr verschwinden, sollte man den Hausarzt darauf ansprechen. Das ist vor allem wichtig, wenn man gleichzeitig noch weitere Beschwerden oder Symptome feststellt.

Haarbruch und Spliss

Haarbruch

Ist das Haar trocken und beansprucht kann Spliss entstehen. Dafür gibt es verschiedene Ursachen. Äußere Einflüsse wie trockene Heizungsluft im Winter und intensive Sonneneinstrahlung im Sommer können das Haar schädigen. Auch häufiges Föhnen, Glätten oder Färben strapaziert das Haar. Außerdem können Silikone und synthetische Tenside, die in vielen Shampoos enthalten sind, die Haare zusätzlich belasten.

Schwaches, brüchiges Haar kann jedoch auch durch hormonelle Schwankungen oder Mangelerscheinungen bei einseitiger oder ungesunder Ernährung begünstigt werden. Bei einer normalen und ausgewogenen Ernährung wird unser Körper in der Regel mit allen Nährstoffen versorgt, die er benötigt, und ist nicht auf ergänzende Präparate angewiesen.

Um das Haar vor Spliss zu schützen, sollten die Spitzen regelmäßig geschnitten werden. So wird auch verhindert, dass splissige Haarenden weiter brechen. Zusätzlich kann trockenes Haar mit einer regelmäßigen Feuchtigkeitspflege vor Spliss geschützt werden. Hierzu eignet sich zum Beispiel eine natürliche Haarkur aus Kokosöl.