Clean Baking – die Basics zum Foodtrend

Dich plagt immer ein schlechtes Gewissen, nachdem du Kuchen oder Kekse gegessen hast? Aber du liebst es einfach, weil es so lecker ist? Dann ist dieser Trend genau das Richtige für dich – Clean Baking!

Clean Banking bedeutet den weitestgehenden Verzicht auf industriell hergestellte Lebensmittel und stattdessen möglichst wenig verarbeitete oder naturbelassene Lebensmittel zu verwenden. Das heißt kein Weißmehl, kein Zucker und keine Butter. So kann man ganz einfach gesünder und kalorienarmer, aber trotzdem lecker backen.

 

Clean Baking – Wie geht das?

 

So kannst du altbekannte Zutaten beim Clean Baking auf gesunde Weise ersetzen:

Statt 100 g Weizenmehl:

  • 100 g Vollkorn-, Nuss- oder Mandelmehl
  • 80-100 g Haferflocken

Statt 100 g Butter/Margarine:

  • 65-85 ml Kokos-, Oliven, Lein- oder Walnussöl
  • 100 g Nuss- oder Mandelmus oder Erdnussbutter
  • 80 g Apfel- oder Pflaumenmus + 1-2 EL Öl
  • 200 g Quark + 1-2 EL Dinkelgrieß

Statt 100 g Zucker:

  • 80 g Honig- oder Ahornsirup
  • 100 g Trockenfrüchte in Wasser eingeweicht (Datteln, Feigen, Aprikosen)
  • 3-4 zerdrückte Bananen

Statt einem Ei:

  • 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser
  • 1 EL Chia-Samen + 3 EL Wasser
  • ½ Banane
  • 75 ml Apfelmus

Statt 100 g Schokolade:

  • 30 g Kakaopulver + 40-50 g Honig

 

Es geht nichts über gutes Mehl.

Beim Clean Banking gilt bei der Auswahl des Mehls grundsätzlich, dass Vollkorn-, Kokos-, oder jegliche Sorte Nussmehl die bessere Alternative zum herkömmlichen Weizenmehl ist.
Tipp: Je dunkler das Mehl, desto mehr Flüssigkeit musst du hinzugeben. Für besonders crunchige Streusel empfehlen wir, das Mehl durch Haferflocken zu ersetzen.

Nicht nur Zucker ist süß.

Zuckerrübensirup ist eine der gesunden Alternativen zum Zucker. Dieser Sirup entsteht durch das Eindicken des Rübensaftes der Zuckerrübe und enthält sogar wertvolle Nährstoffe. Ebenso gut geeignet sind Ahornsirup und Honig. Am besten ihr probiert einfach mal die verschiedenen Lebensmittel und entscheidet dann ganz nach eurem Geschmack, welchen Zuckerersatz ihr bevorzugt.

Ohne Butter, ohne mich!

Ja, Butter bzw. Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger, aber dafür bietet Clean Baking jede Menge Alternativen. Besonders gut eignen sich native kaltgepresste Öle wie Oliven- oder Kokosöl. Außerdem gut geeignet sind diverse Nussbutter, wie Erdnussbutter oder Mandelmus. Apfelmus oder andere Fruchtpürees machen den Teig besonders geschmeidig. Weitere gesunde Alternativen zur herkömmlichen Butter sind Quark und Avocado.
Hier haben wir direkt noch ein leckeres Clean Baking Rezept für euch!

 

Bananen-Zebrakuchen

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Für dieses Rezept braucht ihr:

 

  • 3 Bananen (etwa 400 g, sehr reif)
  • 150 g Apfelmus (ohne Zucker)
  • 100 ml Hafermilch
  • 1 Prise gemahlene Vanilleschote
  • 1 EL Kokosöl
  • 200 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Kakao (Backkakao ohne Zucker)
  • 1 TL Milch

Und so geht’s:

Die sehr reifen Bananen mit einem Stabmixer oder dem Rührgerät zu Mus pürieren. Mit Apfelmus, Milch, Kokosöl und Vanille gut verrühren, sodass keine Stückchen mehr in der Masse sind. Mehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen und nach und nach unter die Bananencreme rühren. Teig halbieren und unter die eine Hälfte zusätzlich Kakao und Milch rühren. Für das Zebramuster im Kuchen jeweils einige Esslöffel Teig in die Mitte geben, auf den hellen Teig etwas dunklen Teig, dann wieder hellen Teig etc.. Der Teig verläuft so nach außen in der Form und erzeugt das Marmormuster. Kuchen rund 35 Minuten bei 175 Grad Ober- und Unterhitze backen, aus der Form nehmen und abkühlen lassen.