Ein Bewerbungsfoto ist seit der Einführung des Antidiskriminierungsgesetzes nicht mehr Pflichtbestandteil einer Bewerbung. Dennoch wird es von Personalverantwortlichen gerne gesehen. Wir haben Tipps für euch, wie ihr euch für ein Bewerbungsfoto von eurer Schokoladenseite präsentieren könnt.

Unsere Tipps für ein gutes Bewerbungsfoto

1. Die beste Möglichkeit ist es, die Bewerbungsfotos von einem Fotografen machen zu lassen. Er weiß genau auf welche Details es ankommt und kann euch gekonnt in Szene setzen. Von einem Bewerbungsbild aus einem Fotoautomaten raten wir euch eher ab.

2. Die Kleidung auf dem Bewerbungsfoto hängt ein wenig von der angepeilten Stelle ab. Wenn Jungs sich zum Beispiel bei einer Bank bewerben, sind Sakko und Krawatte eine gute Idee. Für einen Ausbildungsplatz in einer Schreinerei tut’s ein ordentliches Hemd. Für Mädchen ist eine Bluse eine prima Wahl. Achtet darauf, dass eure Outfits nicht zu knallig oder wild gemustert sind. Dies kann unseriös wirken und lenkt vom Gesicht ab. Nehmt zum Fototermin einfach mehrere Outfits mit. Meist wird erst später klar, was auf dem Bild am besten aussieht.

3. Achtet bei der Klamottenwahl ebenfalls darauf, dass die Kleidung fleckenfrei und fusselfrei ist. Hemden und Blusen sollten ordentlich gebügelt sein. Ein Krawattenknoten sollte einwandfrei gebunden sein. Wenn ihr darin nicht geübt seid, einfach vorher zuhause vor dem Spiegel ausprobieren. Dieses Tutorial kann euch dabei helfen:

4. Mädchen sollten darauf schauen, es mit dem Styling nicht zu übertreiben. Schminke lieber dezent auftragen und auf einen tiefen Ausschnitt verzichten. Ein Zopf oder Pferdeschwanz kommt bei vielen Personalern besser an als eine offene Walle-Mähne.

Auf welche Make up-Tricks ihr achten solltet, um natürlich und strahlend auszusehen, erfahrt ihr hier:

5. Das perfekte Bewerbungsfoto zeigt euch im Halbporträt, dazu etwas Schulterpartie.

6. Es gibt einige gängige Formate für Bewerbungsfotos: 4,5 x 6, 5 x 7 und 9 x 6 Zentimeter. Ob Hoch- oder Querformat ist Geschmackssache, genau so wie Wahl zwischen farbigen und schwarzweißen Bildern. Wenn ihr die Fotos beim Fotografen machen lasst, erhaltet ihr Abzüge auf hochwertigem Fotopapier. Außerdem erhaltet ihr die Dateien auch digital – wichtig für Online-Bewerbungen. Sollte die Zahl der ausgedruckten Bilder nicht ausreichen, könnt ihr euch jederzeit Bilder im Fotogeschäft nachmachen lassen. Aufgrund der Qualität besser auf den Ausdruck zuhause verzichten.

7. In den Bewerbungsunterlagen gibt es zwei mögliche Plätze für das Bild. Es kommt entweder zentral auf das Deckblatt eurer Bewerbung oder rechts oben auf den Lebenslauf. Befestigt wird es nur mit einem kleinen Klebepunkt, damit die Personaler es leicht ablösen können. Manche schauen sich bewusst die Unterlagen ohne Bild an – deswegen sollte auf der Rückseite des Bewerbungsfotos euer Name stehen. Für Online-Bewerbungen wird es entsprechend digital auf den Dokumenten platziert – bitte auf die Dateigröße achten und gegebenenfalls kleinrechnen, damit der Anhang nicht zu groß wird.