© Edward Derule / Fotolia

Schöne gebräunte Haut sieht bei den meisten Menschen richtig gut aus. Allerdings schaden UV-Strahlen der Haut. Eine Lösung heißt Selbstbräuner.

Wie funktionieren Selbstbräuner?

In Selbstbräunern stecken spezielle Zuckermoleküle. Wenn diese auf die Haut aufgetragen werden, reagieren sie dort mit Eiweißen, und es bilden sich braune Pigmente. Turbo-Selbstbräuner enthalten zusätzlich eigene Farbe, sodass sie auf zwei verschiedenen Wegen bräunen. Für die Haut ist das unschädlich. Allerdings lässt der Effekt schon nach wenigen Tagen nach, weil sich die Haut permanent erneuert, und mit den oberen Hautschüppchen auch die Farbe verloren geht.

9 Tipps für ein super Ergebnis

1. Ob Gel, Lotion Spray oder Öl – das ist Geschmacksfrage. Alle wirken vom Prinzip her gleich. Eine praktische Variante fürs Gesicht sind Selbstbräuner-Tücher, weil sich die Farbe damit präziser dosieren lässt. Wer zu trockener Haut neigt, sollte Selbstbräuner mit hohem Feuchtigkeitsanteil verwenden.

2. Der Farbton sollte nur eine Nuance dunkler sein als die eigene Haut, damit es natürlich aussieht.

3. Wer nur eine ganz leichte Tönung möchte, sollte Selbstbräuner als Lotion kaufen und ihn vor dem Auftragen mit einer gewöhnlichen Bodylotion mischen.

4. Am besten lässt sich Selbstbräuner auf glatter Haut verteilen. Ein paar Härchen sind kein Problem. Männer mit starker Behaarung aber sollten von Selbstbräuner lieber absehen – oder die Haare entfernen, bevor es zur Fleckenbildung kommt.

5. Ein Peeling hilft gegen überflüssige Hautschüppchen und sorgt für einen gleichmäßigen Teint.

6. Den Selbstbräuner möglichst gleichmäßig verteilen. Die Reaktion auf der Hautoberfläche braucht ein paar Stunden. Also nicht vom anfangs eher blassen Ergebnis irritieren lassen. Die Haut dunkelt in der Regel nach sechs Stunden nach.

7. Anschließend unbedingt sofort gründlich die Hände waschen, damit sich die Handflächen nicht verfärben.

8. Es ist doch zu ein paar zu dunklen Flecken gekommen? Fruchtsäure hilft. Einfach eine Zitrone aufschneiden und den Hautbereich gründlich abreiben. Dadurch verblasst die Farbe.

9. Der Farbton des Selbstbräuners war insgesamt zu dunkel und jetzt sieht alles unnatürlich aus? Keine Panik. Im Handel gibt es extra Peelings, die Selbstbräuner schonend entfernen. Ein normales Peeling hat auch schon einen großen Effekt, am besten in Kombination mit einem langen, heißen Bad oder einem Saunabesuch. Die Zuckermoleküle zerfallen bei Hitze.

Selbstbräuner per Airbrush

Bräune aus der Sprühflasche ist etwas umständlicher, weil ihr dafür ins Kosmetikstudio gehen solltet. Dort stellt ihr euch entweder in eine Kabine, die euch vollautomatisch einsprüht, oder die Kosmetikerin benutzt den Airbrush per Hand. In beiden Fällen könnt ihr vorher festlegen, wie dunkel die Farbe werden soll. Die Kosten sind sehr unterschiedlich und liegen meistens zwischen 10 und 30 Euro pro Anwendung. Das Ergebnis hält in etwa so lange wie ein normaler Selbstbräuner.

So hält die Bräune länger

Trockene Haut schuppt sich stärker. Selbstbräuner sieht daher länger schön aus, wenn ihr eine Feuchtigkeitspflege verwendet. Außerdem zerstört Hitze die Farbe. Also lieber im Schatten bleiben und nicht zu heiß duschen. Etwa einmal pro Woche sollte der Vorgang wiederholt werden, um die Bräune zu erhalten.