Geschlechtskrankheiten – Symptome richtig erkennen

fotolia.de/jaochainoi

Zugehörige Beiträge:

Ungeschützter Sex erhöht das Risiko, dass Krankheitserreger sich ausbreiten und ihr euch mit Geschlechtskrankheiten anstecken könnt.

Geschlechtskrankheiten werden durch Bakterien, Viren oder Pilze ausgelöst. Das feuchtwarme Klima in den Schleimhäuten der Geschlechtsorgane, des Mundes oder des Darms ist für sie ein idealer Nährboden. Es gibt viele unterschiedliche Geschlechtskrankheiten, am weitesten verbreitet in Deutschland sind Chlamydien, Gonorrhoe – auch Tripper genannt, Syphilis und das HI-Virus, durch das AIDS entsteht.

„Habe ich mir was eingefangen?“

Syphilis, Gonorrhoe und Chlamydien werden durch Bakterien übertragen und lassen sich durch die Einnahme von Antibiotika behandeln. Wichtig ist aber, dass euer Arzt im ersten Schritt abklärt, mit welchem Erreger ihr euch angesteckt habt, und die Krankheit so schnell wie möglich behandelt wird. Auch eure Sexualpartner sollten sich untersuchen lassen. Nur so könnt ihr vermeiden, euch erneut anzustecken. Eine Heilung der Virusinfektion AIDS ist bis heute leider nicht möglich.

Ganz schön tückisch: Symptome nicht immer erkennbar

Folgende Anzeichen können darauf hinweisen, dass ihr euch eventuell angesteckt habt: unterschiedliche Veränderungen der Haut im Intimbereich wie Rötungen, Knötchen oder Warzen, Schmerzen im Unterleib oder beim Wasserlassen, Hodenschmerzen, Jucken, Ausfluss und brennende oder krampfartige Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Allerdings treten die Beschwerden oft erst spät und manchmal sogar überhaupt nicht auf. Eine HIV- oder HPV-Infektion verläuft zum Beispiel oftmals zunächst ohne Symptome wie Jucken. Genau das ist das Tückische: Ihr spürt und seht nicht, ob ihr betroffen seid.

 

Ihr habt Angst, dass ihr euch etwas eingefangen habt? Dann hilft nur der Gang zum Arzt. Bleibt die Geschlechtskrankheit unbehandelt, verschlimmern sich die Beschwerden meist erheblich.

 

Kommentiere diesen Beitrag

Was denkst du?