Sicher Präsentieren: Mit diesen 10 Tipps wird dein nächstes Referat ein Erfolg

Vielen Menschen fällt es schwer, vor anderen frei zu sprechen oder ein Referat zu halten. Trotzdem wird jeder mit solchen Situationen konfrontiert. Auch nach der Schule ist das nicht vorbei. In den meisten Berufen ist man früher oder später darauf angewiesen, eine Präsentation zu halten oder zumindest eine Idee oder ein Konzept bei einer Besprechung vorzustellen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass man Präsentationstechniken lernen kann. Vom freien und deutlichen Sprechen, über die Wortwahl, bis hin zur Körpersprache und der eigenen Einstellung zu sich selbst, gibt es Tipps, mit denen dir das Präsentieren leichter fallen wird.

Hilfe, ich muss ein Referat halten! – 10 Tipps für sicheres Präsentieren

  1. Mach es kurz. Niemand hört gerne ewig langen Vorträgen zu. Gestalte deinen Vortrag präzise. Das hilft dir, den Überblick zu behalten und den Faden nicht zu verlieren.
  2. Apropos: Achte auf den roten Faden in deinen Ausführungen. Baue deine Präsentation sinnvoll aufeinander auf, damit das Publikum Lust hat, dir aufmerksam zuzuhören. Dann wird auch keine Unruhe entstehen, die dich ablenken könnte.
  3. Stelle dein Thema in den Vordergrund. PowerPoint-Präsentationen oder Plakate sind Ergänzungen. Auf den Folien sollte nicht wörtlich stehen, was du vorträgst. Besser ist es, durch Stichpunkte oder Grafiken zu unterstützen, was du sagst.
  4. Sei du selbst. Sprich natürlich und frei. Achte darauf, keine Fachwörter zu verwenden, die das Publikum nicht versteht oder erkläre sie. Wenn du dich nicht verstellst, fühlst du dich wohl mit dir selbst und kannst nicht so leicht aus dem Konzept gebracht werden.
  5. Stelle Kontakt zum Publikum her. Wenn du es nicht schaffst, deinen Zuhörern direkt in die Augen zu sehen, schaue einfach ein bisschen höher auf den Haaransatz.
  6. Verstecke dich nicht. Achte darauf, dass du aufrecht und locker stehst und dich nicht hinter dem Rednerpult oder Laptop versteckst. Die Hände gehören übrigens nicht in die Hosentaschen.
  7. Bleib locker. Um deine Anspannung vor der Präsentation in den Griff zu bekommen, solltest du einige Male tief in den Bauch ein- und wieder ausatmen, um dich zu beruhigen. Auch den Körper auszuschütteln hilft dabei, Anspannung und Stress zu mindern. Durch Power-Sätze kannst du zusätzlich dein Selbstbewusstsein unterstützen: „Ich kann das“, „ich bin entspannt“, „es ist ok Fehler zu machen“, „ich bin gut vorbereitet“, „ich fühle mich stark“, „was ich mache ist mutig“. Nimm dir, bevor du zu der Präsentation gehst, am besten einen ruhigen Moment für dich selbst, um die Sätze laut vor dir herzusagen und dich von dir zu überzeugen. Achte außerdem bei der Präsentation auf eine aufrechte Haltung, um eine Anspannung deines Körpers zu vermeiden.
  8. Achte auf deine Stimme. Besonders wichtig ist es, nicht zu schnell zu sprechen und auf die Betonung zu achten. Damit das Zuhören leichter fällt, solltest du am Ende des Satzes mit der Stimme runtergehen. Statt zwischen deinen Sätzen häufig Füllwörter, wie „äh“ oder „so“ zu benutzen, kannst du auch mal eine kurze Pause machen. Pausen kommen dir beim Präsentieren in der Regel viel länger vor als sie wirklich sind. Dem Publikum fallen sie wahrscheinlich gar nicht auf.
  9. Sei vorbereitet. Mach dich vor der Präsentation mit dem Raum und technischen Geräten, die zum Einsatz kommen, vertraut. So verhinderst du, überrascht und dadurch verunsichert zu werden.
  10. Übe. Du solltest in der Lage sein mit Stickpunkten auf deinen Karteikarten das Thema frei zu präsentieren. Das kannst du vor der Präsentation üben. Sich den Text durchzulesen oder im Kopf aufzusagen ist jedoch nicht das Gleiche, wie ihn laut vorzutragen. Wenn du einen Probedurchgang machst, bei dem du die Präsentation wirklich hältst, bekommst du ein Gefühl dafür, wie viel Zeit du für deinen Text benötigst. Falls es Unstimmigkeiten gibt, kannst du sie danach noch verbessern. Am besten präsentierst du sogar schon vor einem Freund oder Familienmitglied. Dadurch bekommst du ein erstes Feedback von jemandem, der sich mit dem Thema wahrscheinlich noch nicht so ausführlich beschäftigt hat wie du und dir sagen kann, ob trotzdem alle Inhalte verständlich sind.