Wer auf Computerspiele steht, bewegt sich meistens zu wenig und hat ein höheres Risiko für Übergewicht. Für Pokémon Go gilt das allerdings nicht. Das hat die Technische Universität Braunschweig in einer Studie herausgefunden. Pokémon Go fördert Bewegung und soziale Kontakte.

Der Hintergrund der Studie

Die Wissenschaftler haben im Sommer sieben Tage lang über 3.200 aktive Spieler befragt, von denen mehr als die Hälfte zwischen 14 und 25 Jahre alt war. Ihre Spieldauer war unterschiedlich und reichte von wenigen Minuten bis zu vier Stunden am Tag. Der überwiegende Teil sammelte täglich zwischen 30 und 120 Minuten lang Punkte für Pokémon Go. Noch eine Info für die Pokémon-Experten an dieser Stelle: Die Level lagen im Durchschnitt zwischen 21 und 25.

Mehr Bewegung und häufiger draußen unterwegs

Die Wissenschaftler fragten die Studienteilnehmer, wie sie mit dem Spiel umgehen, was sich in ihrem Alltag verändert hat und ob sie sich mit anderen über Pokémon Go austauschen. Dabei stellte sich heraus, dass viele Spieler häufiger draußen sind (60%).  Viele nehmen auf dem Nachhauseweg von der Schule, der Uni oder dem Ausbildungsplatz bewusst Umwege in Kauf (55%), um Punkte zu sammeln. Mehr als 40 Prozent benutzen aus dem gleichen Grund andere Transportmittel, zum Beispiel Fahrrad statt U-Bahn, um in Gegenden zu fahren, wo weitere Pokémons zu finden sein könnten. Das hat auch dazu geführt, dass mehr als die Hälfte die eigene Umgebung nun besser kennt.

Neue Bekannte mit dem gleichen Hobby

Fast zwei Drittel der Befragten gaben außerdem an, dass sie sich regelmäßig mit anderen über Pokémon Go austauschen und dadurch neue Kontakte geknüpft haben.

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