Liebe ist seltsam, wunderschön oder manchmal auch schrecklich schmerzhaft. Um sie besser verstehen zu können, hat der Paartherapeut Roland Weber versucht, sie mathematisch zu fassen: mit den 5 Phasen der Liebe, die beinahe jede Beziehung durchlaufen soll. Was es damit auf sich hat, erklären wir dir hier.

Das Verliebtsein und die rosarote Brille

Jedes Mal, wenn du sie/ihn siehst, hast du Schmetterlinge im Bauch. Eure Dates sind aufregend. Ihr beide gebt euch wahrscheinlich unglaublich Mühe, nur eure besten Seiten zu zeigen. Doch Vorsicht: Vermutlich idealisiert ihr euch auch gegenseitig. In der ersten Phase glaubt man oft, im Gegenüber den wahrgewordenen Traum gefunden zu haben. Vielleicht kennst du diesen Spruch: Man läuft Gefahr, sich in die Vorstellung des gemeinsamen Lebens zu verlieben, nicht in das echte Gegenüber. Diese Verliebtheitsphase dauert meist übrigens nicht länger als 6 bis 18 Monate.

Offene Augen und erste Zweifel

Wenn die Schmetterlinge erstmal langsamer fliegen, melden sich oft die ersten Zweifel: Ist sie/er wirklich die/der Richtige? Wir sehen unseren Partner jetzt mit offeneren Augen und beginnen, ihn/sie besser kennenzulernen. Die Frage, die sich nun stellt: Können wir auch mit den Macken, die durch unsere Verliebtheit zuvor ausgeblendet wurden, dauerhaft leben? Lautet die Antwort „Nein“, trennen sich die meisten Paare. Andere entscheiden sich, Kompromisse einzugehen – und in die nächste Phase zu gelangen.

Kompromisse und die wirklich wichtigen Dinge

Jetzt geht es ums Aushandeln genau dieser Kompromisse. Wer passt sich in welcher Situation an, womit kommt man wirklich zurecht – und wo ist ein Kompromiss womöglich ausgeschlossen? Manchmal scheinen sie unüberwindbar, und oft denken in dieser Phase beide über eine Trennung nach. Doch mag man sich genug, findet man letztendlich wieder zusammen.

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Das echte Kennen- und Liebenlernen

In der vierten Phase habt ihr euch nicht nur gegenseitig kennengelernt, ihr habt auch eine Beziehung kennengelernt. Was heißt es, Ich, Du und Wir zu sein? Ihr habt euch von Täuschungen gelöst, wisst, dass ihr euch gegenseitig akzeptiert – vollständig. Ihr genießt es, euch noch besser und tiefer kennenzulernen. Und bleibt dabei doch ihr selbst. Beide Partner entwickeln sich weiter, so wie auch die Beziehung es insgesamt tut.

Die wahre Liebe: ehrlich und für immer verbunden

In Phase fünf ist man nicht nur ein starkes Team, man kann auch von echter, bedingungsloser Liebe sprechen. Doch die „Du bist mein Zuhause“-Phase erreichen nur wenige Paare. Auch, da man heute den Eindruck hat, unendlich Auswahl zu haben, glaubt man: Da kommt noch jemand, mit dem es besser passt. Kann sein, kann aber auch ungesunde Gewohnheit werden. In der letzten Phase hingegen sind Kämpfe vorrüber, Kompromisse definiert und dieses Wissen genießt man gemeinsam.

Was hältst du von den 5 Phasen der Liebe? Glaubst du, der Paartherapeut liegt damit richtig? Schreib uns eine Mail an info@vigozone.de oder schick uns eine DM bei Instagram und teile deine Meinung mit uns!