Auf geht’s – 10 Tipps zur Selbstmotivation für den Sport

Zu müde, zu heiß, zu kalt, zu hungrig, zu spät, keine Lust – die Liste der Ausreden, den Sport mal wieder sausen zu lassen, ist lang. Selbstmotivation ist eine Disziplin für sich. Dabei hat Bewegung nicht nur auf den Körper positive Auswirkungen, auch das Selbstwertgefühl verbessert sich bei regelmäßigem Sport, wie Forscher der Uni Bayreuth und Jena herausgefunden haben. Hier findet ihr 10 Tipps, wie ihr euren Schweinehund überwinden könnt:

1. Die passende Sportart finden. Selbstmotivation fällt viel leichter, wenn man Spaß beim Sport hat.

2. Partner suchen. Sport kann zu zweit oder mit mehreren Gleichgesinnten gleich doppelt so viel Spaß machen. Und: Die gleiche Leidenschaft mit jemandem zu teilen, steigert die Motivation enorm.

3. Kurzfristige Ziele setzen. Klar kann man große Träume vor Augen haben. Aber gerade im Hinblick auf Selbstmotivation sind kleine, kurzfristige Ziele der Schlüssel zum Erfolg. Den Traum zu haben, einen Marathon zu laufen, ist der Anfang – der Weg dahin sind die vielen Trainingseinheiten davor. Kleine Ziele bedeutet auch schnelle Erfolgserlebnisse.

4. Sport fest einplanen. „Ich sollte häufiger zum Sport gehen…“ Schreibt in euren Terminkalender, wann ihr zum Sport gehen werdet oder meldet euch in einem Verein an, der feste Trainingszeiten vorgibt. Sport trägt dazu bei, dass wir uns wohl fühlen und sollte deshalb trotz anderer Verpflichtungen nicht ständig auf der Strecke bleiben.

5. Vorbereitung ist das A und O. Morgens oder abends zum Sport? Wir wissen alle, dass man schwer von der Couch hochkommt, wenn man erst einmal sitzt. Es fällt leichter, wenn man seine Sportsachen morgens schon mitnimmt und nach der Arbeit, der Schule oder der Uni direkt loslegen kann. Das macht den Kopf auch wunderbar frei.

6. Weniger nachdenken. Soll ich oder soll ich nicht? Einfach machen! Der Anfang fällt oft schwer. Aber sobald man beim Training ist, hat man die größte Hürde schon überwunden. Außerdem ist das Gefühl nach dem Sport umso besser, wenn man vorher Zweifel hatte.

7. Instagram & YouTube. Andere Athleten können dich inspirieren und dazu motivieren, am Ball zu bleiben. Die eigenen Fortschritte zu dokumentieren kann ebenfalls dabei helfen, seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

8. Abwechslung ist Trumpf. Immer die gleiche Routine wird auf Dauer langweilig. Auch Trainingsstunden können abwechslungsreich gestaltet werden: Andere Trainingsvarianten, Partner, Laufstrecken, Methoden.
Der Körper braucht neue Herausforderungen, um sich weiter entwickeln zu können – durch alternative Herangehensweisen kann man seine Fähigkeiten verbessern.

9. Es reicht nicht? Wie wäre es mit einer Belohnung, sobald man ein Ziel erreicht hat? Wenn man etwa sein Wunschgewicht erzielt oder einen neuen Trick beim Skateboarden erlernt hat, kann man sich für seinen Erfolg mit einem Geschenk belohnen.

10. Geschafft. Man hört es gerne und es motiviert ungemein, wenn Leute aus dem Umfeld Komplimente für die eigenen Erfolge und Leistungen machen. Doch die Bestätigung durch Andere sollte nicht die Hauptmotivation dafür sein, Sport zu treiben. Viel wichtiger ist es, mit Spaß bei der Sache zu sein und dem Bewusstsein, etwas Gutes für seinen Körper und Geist zu tun.