Darmgesundheit: 8 Tipps für mehr Wohlbefinden, die jeder kennen sollte

Der Darm ist nicht nur ein sehr großes, sondern auch ein sehr wichtiges Organ. Ein gesunder Darm ist entscheidend für die allgemeine Gesundheit des Menschen. Er regelt die Verdauung und ist gleichzeitig auch für das Immunsystem zuständig, denn 70 Prozent der Abwehrzellen des gesamten Immunsystems sitzen in der Darmschleimhaut. Wer auf seine Darmgesundheit achtet, unterstützt damit also auch ein gesundes Immunsystem, das den Körper weniger anfällig für Krankheiten macht.

So bleibt der Darm gesund

  • Stress vermeiden: Stress wirkt sich nicht nur negativ auf die Psyche aus, sondern kann auch Verdauungsbeschwerden begünstigen. Sich in stressigen Zeiten regelmäßige Auszeiten zu gönnen, ist daher besonders wichtig.
  • Tee trinken: Wohltuende Tees, wie zum Beispiel Anis-Fenchel-Kümmel-Tee, beruhigen den Darm und unterstützen eine normale Aktivität. Bei Bauchschmerzen, einem aufgeblähten Gefühl oder unregelmäßiger Verdauung können sie die Beschwerden lindern.
  • Entspannen: Um den Körper zu entspannen und Bauchkrämpfe zu lösen, kann ein Entspannungsbad mit Lavendel- oder Melissenöl genommen werden.
  • Risiken kennen: Bei akuten Darmproblemen sollte man auf Kaffee und fettes, sowie scharf gewürztes Essen verzichten. Diese Lebensmittel reizen den Darm zusätzlich.
  • Sich Zeit nehmen: Das gilt vor allem beim Essen. Wenn man zu schnell isst, wird die Nahrung meist für die Verwertung in Magen und Darm nicht ausreichend vorgekaut. Außerdem gelangt Luft in den Verdauungstrakt, was zu Bauchschmerzen führen kann.
  • Ballaststoffreich ernähren: Die Versorgung mit ausreichend Ballaststoffen ist wichtig für eine ausgewogene Ernährung. Davon profitiert auch der Darm, denn dort quellen die Ballaststoffe auf und sorgen für einen normalen Stuhlgang. Ballaststoffe sind beispielsweise in Obst und Vollkornprodukten enthalten. Besonders reich an Ballaststoffen sind Flohsamen, Leinsamen und Weizenkleie. Sie eignen sich zum Beispiel als Bestandteil von Müsli oder Brot. Fleisch und tierische Produkte enthalten hingegen keine oder kaum Ballaststoffe und sollten deshalb nur selten gegessen werden.
  • Viel Trinken: Damit Ballaststoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden, aufquellen und die Darmaktivität positiv unterstützen können, brauchen sie ausreichend Flüssigkeit. Etwa zwei Liter Wasser oder ungesüßter Tee sollten es pro Tag sein.
  • Ausreichend bewegen: Bewegung ist wichtig für die körperliche und psychische Gesundheit. Sie hilft dem Körper zu entspannen und die beanspruchten Bauchmuskeln unterstützen mechanisch eine normale Darmaktivität.

Jeder Mensch leidet hin und wieder unter Verdauungsbeschwerden und sollte auf seinen Darm achten, um gesund zu bleiben. Doch es gibt auch Darmkrankheiten, die sich nicht mit Achtsamkeit und wohltuenden Hausmitteln behandeln lassen. Häufige Darmprobleme sind das Reizdarmsyndrom, chronische Darmentzündungen, aber auch Beschwerden, die durch Lebensmittelallergien oder Intoleranzen (z.B. Glutenintoleranz) hervorgerufen werden. Treten die Darmprobleme immer wieder oder ständig auf, sollte man unbedingt zum Arzt gehen und die Ursache abklären lassen.