Soft Skills: Schlüsselqualifikationen für privaten und beruflichen Erfolg

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Soft Skills sind sind nicht nur wichtig für den privaten, sondern auch den beruflichen Erfolg. Dehalb taucht der Begriff auch immer wieder im Zusammenhang mit Bewerbungen auf. Doch häufig wird nicht direkt klar, was damit gemeint ist. In diesem Beitrag erfährst du, was sich hinter dem Begriff verbirgt und wie du deine Soft Skills einsetzen und stärken kannst.

Was sind Soft Skills?

Soft Skills werden häufig als Schlüsselqualifikationen oder soziale Kompetenz beschrieben. Darunter versteht man Fähigkeiten, die im Gegensatz zu Hard Skills nicht durch Leistungsnachweise belegbar sind. Hard Skills sind anhand festgeschriebener Kriterien wie Noten oder anderer Nachweise überprüfbar. Soft Skills zeigen sich im Umgang mit sich selbst und anderen Personen. Es handelt sich um persönliche Stärken, die man im Umgang mit anderen und zur Bewältigung verschiedener Aufgaben benötigt.

Welche Schlüsselqualifikationen gibt es?

Soft Skills setzen sich aus mehreren Eigenschaften zusammen. Ihnen werden persönliche, soziale und methodische Kompetenzen zugeordnet. Die persönliche Kompetenz beschreibt deinen Charakter und den Umgang mit dir selbst. Soziale Kompetenz äußert sich darin, wie du mit anderen umgehst. Die methodische Kompetenz hingegen beschreibt Methoden und Techniken, die du erlernt hast beziehungsweise beherrschst.

Wichtige Soft Skills sind zum Beispiel: Motivation, Eigenverantwortung, Verlässlichkeit, Fairness, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Lernbereitschaft, Problemlösungskompetenz, Zeitmanagement, Kritikfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Belastbarkeit. Was hinter den Begriffen steckt, erfährst du in unserem Artikel Schlüsselqualifikationen verstehen – die 10 wichtigsten Soft Skills im Überblick.

Soft Skills lernen

Wofür brauche ich Soft Skills?

Egal ob in der Schule, in der Ausbildung, im Studium oder später im Beruf – Soft Skills werden uns in jedem Alter abverlangt. Zudem handelt es sich um berufsübergreifende Kompetenzen, die nicht nur für eine bestimmte Branche von Bedeutung sind. Zwar sind bestimmte Aspekte, wie Kommunikationsstärke in einigen Berufen wichtiger als in anderen, doch sie werden in der Regel in allen Berufen benötigt.

Schon in der Schule werden Soft Skills zum Beispiel bei Partner- und Gruppenarbeiten benötigt und trainiert. Insgesamt geht es nämlich bei den Schlüsselqualifikationen nicht nur darum, was man schon kann, sondern auch darum, Veränderungs- und Lernbereitschaft zu zeigen. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn man in der Ausbildung in ein neues Arbeitsumfeld kommt.

Zusätzlich zu objektiv überprüfbaren Leistungen, wie Noten, ist es wichtig, sich die sozialen Kompetenzen anzueignen, um nicht nur über theoretisches Wissen zu verfügen, sondern dieses auch in einer realen Arbeitsumgebung und in Zusammenarbeit mit anderen Menschen anwenden zu können.

Kann ich Soft Skills lernen?

Auch wenn sie nicht wie Hard Skills belegbar sind, lassen sich einige Soft Skills doch in der Praxis unter Beweis stellen. Eine gute Bewerbung zeigt beispielsweise Präsentationsvermögen und Kreativität. Durch einen Anruf im Unternehmen kannst du deine Kommunikationsfähigkeit unter Beweis stellen. Außerdem kannst du durch deine Haltung, Mimik und Gestik Selbstvertrauen ausdrücken und in einem Gespräch Empathie und Engagement deutlich machen.

Einige der Soft Skills musstest du schon häufig unter Beweis stellen, auch wenn du noch keine Berufserfahrung gesammelt hast, beispielsweise bei Gruppenarbeiten in der Schule. Andere werden sich erst dadurch entwickeln, dass du neue Arbeitstechniken und Abläufe kennenlernst.

Mache dir daher zunächst selbst bewusst, was du schon kannst und wie du deine Fähigkeiten im Umgang mit anderen und zur Bewältigung der Aufgaben in deinem Job einbringen kannst. Hinterfrage auch, was du noch verbessern kannst. Lese dir hierzu zum Beispiel Grundlagenwissen an und frage andere nach Rat, die schon länger im Beruf sind oder von denen du weißt, dass sie die Skills besonders gut beherrschen. Dann kannst du dein theoretisches Wissen in der Praxis, also in deinem Alltag umsetzen. So lernst du besonders viel hinzu, sowohl aus deinen Erfolgen als auch deinen Fehlern.