Woman resting keeping legs in warm socks on table with morning coffee and notebook

Du sitzt müde im Klassenzimmer. Dein Lehrer redet über Polynomdivisionen – und du kannst dich null konzentrieren. Nach der Schule drehen sich deine Gedanken dann aber plötzlich um nichts anderes als Mathe, Noten und Co – ein Teufelskreis.

Um im Unterricht fit zu sein, ist es wichtig, Zuhause richtig abschalten zu können und sich Pausen zu gönnen. Jetzt fragst du dich, wie du das schaffst? Wir haben 5 Tipps für dich gesammelt.

 

  1. Sag dir selbst: „Es reicht!“

Dieser Tipp ist so leicht und wird trotzdem zu selten befolgt. Vielleicht, weil du das Gefühl hast, er könnte dir ein schlechtes Gewissen machen. Aber: Wenn die Hausaufgaben erledigt sind (und du falls nötig für die kommende Klausur gelernt hast), ist es Zeit für den „Feierabend“. Klatsch in die Hände, klopf auf den Tisch, schalte deinen Lieblingssong ein oder sag dir selbst einfach laut: „Es reicht!“ – denn das tut es auch.

 

  1. Finde eine Morgen- und/oder Abendroutine, die dir guttut.

Morgens ein grüner Tee, abends eine Gesichtsmaske oder ein Level des Lieblingsspiels schaffen – Routine hilft dir, deine Konzentration umzuleiten und einen Tag produktiv zu beginnen oder zufrieden enden zu lassen. Stell dir vor, du startest planlos in den Tag, isst (wenn überhaupt) irgendwas Schnelles und trinkst dazu gehetzt einen Kaffee. Klingt nicht besonders angenehm, oder? Viel besser klingt doch ein gesundes Frühstück, vielleicht Vollkorntoast mit Avocado oder Overnight-Oats, dann eine heiße Dusche und einen grünen Tee. Bei YouTube kannst du dir die Morgenroutinen von vielen Influencern ansehen – vielleicht kannst du dir da ja etwas abschauen.

 

top view of healthy breakfast ingredients, selective focus

  1. Plane Entspannung in deinen Kalender ein.

Dein Stundenplan gibt dir vor, wann du dich auf welches Fach konzentrieren musst. Warum dieses Schema nicht auch in deiner Freizeit nutzen? Oft hat man das Gefühl, dass alles andere wichtiger ist und so schnell wie möglich erledigt werden muss. Ein Termin oder Reminder in deinem Handy hilft, dich zu erinnern, wie wichtig Pausen sind. Trag dir doch einfach mal 30 bis 60 Minuten in deinen Kalender ein. Zum Beispiel Freitag von 18 bis 19 Uhr. Am besten stellst du direkt einen Wiederholungstermin ein.

 

  1. Schalte dein Smartphone aus.

Der durchschnittliche Nutzer checkt 80-mal am Tag sein Smartphone. Insgesamt kommt er so auf vier bis fünf Stunden am Tag – kostbare Zeit, in der man viele andere Sachen machen könnte. Auch die ständige Erreichbarkeit durch Social Media kann unnötig stressig sein. Ein bisschen Pause von WhatsApp, Instagram und Co kann dir richtig guttun und deinen Stress reduzieren. Du musst nicht gleich den ganzen Tag offline bleiben. Versuch es doch mal mit einer Smartphone-Pause von 20 Uhr abends bis 8 Uhr morgens.

Tipp: Tee enthält Teein, das wie Coffein im Kaffee wach macht, aber länger anhält und dir vor allem keinen Coffein-Schock verpasst. Es wirkt langsamer, dafür aber über den Tag verteilt.

Closeup hand of runner tying laces of her sport shoes. Woman sitting on floor and lacing training sneakers before getting ready for workout. Hands of sportswoman tying shoelaces on sporty sneaker.

  1. Suche ein Ventil, das zu dir passt.

Ein Ventil hilft dir, übrige Energie nicht für Gedanken an die Schule zu verschwenden. Wenn dich ein Lehrer oder Mitschüler mal ungerecht behandelt, kannst du deinen Ärger zum Beispiel beim Sport rauslassen. Ein Ventil kann alles vom Lesen eines Buches, Kochen, Krafttraining bis zu Yoga oder Meditation sein. Was du machst, ist ganz egal, solange es zu dir passt. Probiere doch mal ein paar Aktivitäten aus und finde heraus, was dir gefällt und beim Abschalten hilft.